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Zusammenarbeit, Betriebsrat
alte Hasen und neue Nasen

Immer wieder das gleiche Thema:


Die Betriebsratswahl ist gelaufen, der Betriebsrat mal wieder vor der Aufgabe, sich neu zu sortieren.

Kaum ist das passiert kriselt es auch schon und der Betriebsrat hat mal wieder mit sich selbst genug zu tun:

Naja für die Listen waren die neuen ja ganz gut, nach dem Verfahren der Auszählung der Stimmen nach,Victor d’Hondt, (1841–1901), belgischer Jurist, wurde die Liste mal wieder bestätgt.

Die Alten

bekommen neue Betriebsratskollegen hinzu, die keine Ahnung von der Arbeit haben
(wie sollen die auch) und nicht die Schwierigkeiten der Betriebsratsarbeit kennen, die Welt innerhalb weniger Tage ändern wollen und sowieso alles besser wissen.

Sensibel wie die alten nun mal sind, nehmen sie das Zepter in die Hand, nach dem Motto:
laß uns mal machen, wir kennen das Geschäft am besten.


Erste Sitzung

Die Konstituierung:


Kurzerhand wird der alte Betriebsratsvorsitzende auch der neue, warum auch bewertes ändern, der Stellvertreter bleibt Stellvertreter, höchtens der Schriftführer hat mal die Chance
zu schmeissen und die Arbeit nem neuen zu verpassen, wobei mir das immer noch nicht klar ist, weil die Stellung des Schriftführer doch die eigentliche Schlüsselposition im Gremium ist.


Man denke mal an den Chef im Betrieb der ohne seine Sekretärin ganz schön aufgeschmissen ist.

Danach bildet sich in größeren Betrieben der geschäftsführende Ausschuß, versteht sich von selbst, natürlich aus alten Hasen, die könnens halt, warum auch hier wieder bewährtes ändern ! Das schützt dann auch vor den ewig blöden Fragen der neuen, keine Ahnung aber immer den Bagger ganz weit aufreißen.

Nachdem die Verteilung der Pöstchen nun klar ist kramt der Rat die Geschäftsordnung von Anno Tuback aus und bittet zur Autogrammstunde, alles unter Dach und Fach
Sitzung gelaufen alles bestens.

Die neuen,

finden das Tempo der Arbeit erstaunlich, wie man doch in so kurzer Zeit eine Interessenvertretung für die nächsten Jahre regelt, ist schon toll wie die alten das im Griff haben, gelernt ist halt gelernt, Kaffee und Schnittchen gabs ja auch,

danach der erste Kontakt mit den Beschäftigten, auf die Frage: Was läuft denn so im Betriebsrat und was machst Du denn da,

ist Frust angesagt.


Und auf gehts zur Frustbewältigung, mal eben die Alten anmeckern, die reissen ja alles an sich,
wozu brauchen die mich dann noch ?

Angriffe gegen die alten kommt nicht gut und führt , wie im richtigen Leben ,zur Blockade,
die wiederum frustverstärkend ist.


Der Scheideweg ,

spätestens jetzt entscheidet sich ob der neue weitermacht oder hinschmeißt, wenn ja
ist der nächste (Ersatzmitglied) dran und weiter gehts wie vor,
bleibt der neue drin schiebt er Frust, fährt Angriffe gegen die Alten , die wiederum
schalten auf stur und grenzen den neuen aus, viel Spass, man gönnt sich ja sonst nichttt,

Die Belegschaft,

versteht nun gar nichts mehr, um wen gehts hier eigentlich, welche Interessen vertritt nun unser Interessenvertreter.

Fazit:
Für alle Beteiligten gilt sich zusammenzuraufen



Die neuen
sollten mal Ihre Ungedult bremsen und den alten, wie auch im richtigen Leben
"unser Opa kann halt nicht mehr so schnell" ein wenig Zeit gönnen.


Die alten
müssen sich sensibilisieren, jeder hat ja mal angefangen, aus dem mach ich nen
guten Betriebsrat.

Harmonie ist eben alles,

und ab gehts zur eigentlichen Arbeit

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