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Stationen - Gesamtübersicht
Arbeiterbewegung und Menschenrechte
Nationalsozialismus 1933 -1945

Einleitung:
dieser Artikel erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit,
dazu ist das Thema zu komplex;
er wird ständig ergänzt, aber wahrscheinlich nie fertig !;
Ihr findet zu den einzelnen Berichten, Beschreibungen,
Querverweise und Links !;

ausgehend mit der Französischen Revolution
1789 bis 1799 bis heute;
In der Betrachtung findet Ihr
die Entwicklung in Deutschland/Europa


Barbarei und Menschenverachtung
prägten diese düstere Kapitel
der Deutschen Geschichte.

Jahr Titel Gesetz/Verordnung
1933
bis 1945
Nationalsozialismus
Vorbemerkung
Gesamtübersicht
Epoche
1933 Die Nationalsozialistischen Konzentrationslager
1933 Zerschlagung der Gewerkschaften
1933 Die Deutsche Arbeitsfront (DAF)
1933 Gesetz über Treuhänder der Arbeit,
Anfang der Zerschlagung der Gewerkschaften
Gesetz
1934 Kurt Tucholsky begeht in seinem schwedischen Exil Selbstmord.
1934 Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit Gesetz
1934 Verordnung über den Schutz der Sonn- und Feiertage Verordnung
1935 Gesetz über die Beurlaubung von Angestellten und Arbeitern
für Zwecke der Leibeserziehung
Gesetz
1935 Gesetz über die Einführung eines Arbeitsbuches Gesetz
1935 Arbeitsdienst
1935 Aufruf zur Volksfront
1938 Reichshristallnacht
1939 Berufsverbot
1942 Edelweißpiraten
1944 Zwangsarbeit
1945 Die SMAD genehmigt die Gründung "antifaschistischer Parteien" und Gewerkschaften in Berlin und in der SBZ
1945 Die Krupp-Werke werden der Kontrolle der britischen Militärregierung unterstellt.



1933 - 1945 Vorbemerkung
Die Ausweitung der von "Schutzhaft" bedrohten Personengruppen auf "Bibelforscher", "Arbeitsscheue", "Asoziale" sowie Sinti und Roma ("Zigeuner") spiegelt den Anspruch des nationalsozialistischen Systems wider, die "Volksgemeinschaft" radikal umzugestalten. "Rassisch", politisch und sozial Unerwünschte wurden systematisch ausgegrenzt. Im Zuge des Novemberpogroms wurden mehr als 26.000 Juden in "Schutzhaft" genommen. Die 1933 noch mit der Notwendigkeit der Stabilisierung des NS-Systems begründete Schutzhaft war nun endgültig zu einer festen Institution der Repression geworden. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs sollten "Schutzhäftlinge" für die Dauer des Kriegs prinzipiell nicht mehr entlassen werden.
Schutzhaft


1933 -1939

Industrie und Wirtschaft

Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)

Gewerkschaften in der Weimarer Republik

Im Rahmen der Burgfriedenspolitik wurden die im 19. Jahrhundert als Interessensorganisationen der Arbeitnehmerschaft zur Verbesserung ihrer Lohn- und Arbeitsbedingungen entstandenen Gewerkschaften mit dem Hilfsdienstgesetz von 1916 staatlich anerkannt. Durch einen beispiellosen Zulauf konnten die Gewerkschaften nach dem Ersten Weltkrieg ihre Mitgliederstärke gegenüber dem Vorkriegsstand verdreifachen und ihren gesellschaftlichen Einfluß ausbauen.


1933
Die Nationalsozialistischen Konzentrationslager
Terror und Verfolgung waren ebenso charakteristisch für das NS-Regime wie die unentwegte Propaganda. Während viele "Volksgenossen" ihren "Führer" Adolf Hitler bejubelten, ließ der Deutschland mit einem dichten Netz von Konzentrationslagern (KZ) überziehen. Diese Lager waren nicht nur Stätten brutalster Willkür, sondern sie entwickelten sich im Zuge der Kriegsproduktion auch zu einem wirtschaftlichen Faktor. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs errichteten die Nationalsozialisten im besetzten Polen Vernichtungslager: Auschwitz, Chelmno, Belzec, Treblinka, Sobibor und Majdanek stehen für den staatlich angeordneten Völkermord an Millionen von Menschen.



1933
Zerschlagung der Gewerkschaften
Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erklärte die Führung des sozialdemokratisch orientierten Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbunds (ADGB) Anfang Februar 1933 ihre politische Neutralität gegenüber dem NS-Regime. Zur Rettung der Organisation und zur Anerkennung als legale Arbeitnehmervertretung distanzierte sich der weitaus größte Dachverband deutscher Gewerkschaften von den politischen Zielen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Zudem erwartete der ADGB von der neuen Führung ein Programm zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.

1933
Die Deutsche Arbeitsfront (DAF)

Artikel 

Chronik 1933

Die DAF sollte als neue einheitliche Organisation "durch Bildung einer wirklichen Volks- und Leistungsgemeinschaft, die dem Klassenkampfgedanken abgeschworen hat" die Interessen "aller schaffenden Deutschen" wahrnehmen. Diese Zwangsgemeinschaft von Arbeitnehmern und Arbeitgebern war mit 25 Millionen Mitgliedern im Jahr 1942 die größte Massenorganisation im Deutschen Reich.

Die Gliederungen und die angeschlossenen Verbände ermöglichten es der NSDAP, die Gesellschaft organisatorisch weitgehend zu durchdringen und die Bevölkerung sowohl im Beruf als auch in der Freizeit zu kontrollieren und zu indoktrinieren.


1933
Gesetz über Treuhänder der Arbeit,
Anfang der Zerschlagung der Gewerkschaften


1934
Kurt Tucholsky begeht in seinem schwedischen Exil Selbstmord.
21. 12. Der Publizist Kurt Tucholsky begeht in seinem schwedischen Exil Selbstmord.


1934
Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit

Das "Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit" vom 20.1.1934 beseitigt jede Form von Mitbestimmung.

1934
Verordnung über den Schutz der Sonn- und Feiertage



1935
Gesetz über die Beurlaubung von Angestellten und Arbeitern
für Zwecke der Leibeserziehung


1935
Gesetz über die Einführung eines Arbeitsbuches

1935
Arbeitsdienst

Chronik 1935

Seit 1935 war im NS-Regime der halbjährige Arbeitsdienst für männliche Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren obligatorisch, für weibliche freiwillig. Unter dem Motto "Mit Spaten und Ähre" zogen diese Arbeitskolonnen durch Deutschland, die - meist tatsächlich nur mit Spaten ausgerüstet - Moore trockenlegten, neues Ackerland kultivierten oder beim Bau der Reichsautobahnen und des Westwalls mitwirkten.

1935
Aufruf zur Volksfront

Chronik 1935

24. 5. In Paris rufen emigrierte Politiker von Kommunisten, Sozialdemokraten und Bürgerlichen, unter ihnen Rudolf Breitscheid, Willy Brandt und Walter Ulbricht, zu einer Volksfront gegen das NS-Regime auf.

1938
Reichshristallnacht

Chronik 1938

9. 11. Kampftruppen der Sturmabteilung (SA) und der SS veranstalten in der sogenannten Reichskristallnacht ein Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung in ganz Deutschland. Mit systematischen Mißhandlungen und Morden werden Juden terrorisiert, über 25.000 werden in Konzentrationslager gebracht. Zahlreiche Synagogen, Friedhöfe und jüdische Geschäfte werden zerstört.

1939
Berufsverbot

Chronik 1939

1. 3. Nur Mitglieder der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) können ab sofort noch Beamte werden.

1942
Edelweißpiraten
7. 12. Die Gestapo verhaftet im Ruhrgebiet zahlreiche Jugendliche der "Edelweißpiraten", die sich bewußt den NS-Organisationen entziehen.


1944
Zwangsarbeit

Chronik 1944

Ende 1944 arbeiteten mehr als 7,5 Millionen ausländische Arbeitskräfte, davon ein Drittel Frauen, für geringe Bezahlung oder auch ohne Lohn in fast allen Bereichen der deutschen Wirtschaft. Nur so konnte die NS-Führung der deutschen Bevölkerung bis Kriegsende einen relativ hohen Lebensstandard sichern und den massenhaften Einsatz von deutschen Frauen in der Wirtschaft lange vermeiden. Ohne den Arbeitseinsatz von Millionen Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und Häftlingen aus den Konzentrationslagern (KZ) wäre die Weiterführung des Kriegs für das Deutsche Reich spätestens ab 1942 nicht möglich gewesen.

1945
Die SMAD genehmigt die Gründung "antifaschistischer Parteien" und Gewerkschaften in Berlin und in der SBZ

Chronik 1945



1945

Chronik 1945

17.11. Die Krupp-Werke werden der Kontrolle der britischen Militärregierung unterstellt.



 

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