|
|
| Arbeiterbewegung und Menschenrechte |
| Nationalsozialismus 1933 -1945 |
| Einleitung: |
dieser
Artikel erhebt nicht den Anspruch
auf Vollständigkeit,
dazu ist das Thema zu komplex;
er wird ständig ergänzt, aber wahrscheinlich nie
fertig !;
Ihr findet zu den einzelnen Berichten, Beschreibungen,
Querverweise und Links !;
|
ausgehend
mit der Französischen
Revolution
1789
bis 1799 bis heute;
In
der Betrachtung findet Ihr
die Entwicklung in Deutschland/Europa |
Barbarei und Menschenverachtung
prägten diese düstere Kapitel
der Deutschen Geschichte. |
1933 - 1945 Vorbemerkung
|
Die Ausweitung der von "Schutzhaft" bedrohten Personengruppen
auf "Bibelforscher", "Arbeitsscheue", "Asoziale"
sowie Sinti und Roma ("Zigeuner") spiegelt den Anspruch
des nationalsozialistischen Systems wider, die "Volksgemeinschaft"
radikal umzugestalten. "Rassisch", politisch und sozial
Unerwünschte wurden systematisch ausgegrenzt. Im Zuge des
Novemberpogroms wurden mehr als 26.000 Juden in "Schutzhaft"
genommen. Die 1933 noch mit der Notwendigkeit der Stabilisierung
des NS-Systems begründete Schutzhaft war nun endgültig
zu einer festen Institution der Repression geworden. Nach Beginn
des Zweiten Weltkriegs sollten "Schutzhäftlinge"
für die Dauer des Kriegs prinzipiell nicht mehr entlassen
werden.
Schutzhaft
1933 -1939
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)
Im Rahmen der Burgfriedenspolitik wurden die im 19. Jahrhundert
als Interessensorganisationen der Arbeitnehmerschaft zur Verbesserung
ihrer Lohn- und Arbeitsbedingungen entstandenen Gewerkschaften
mit dem Hilfsdienstgesetz von 1916 staatlich anerkannt.
Durch einen beispiellosen Zulauf konnten die Gewerkschaften nach
dem Ersten Weltkrieg ihre Mitgliederstärke
gegenüber dem Vorkriegsstand verdreifachen und ihren gesellschaftlichen
Einfluß ausbauen.
|
1933
Die Nationalsozialistischen Konzentrationslager
|
| Terror und Verfolgung waren ebenso charakteristisch für
das NS-Regime wie die unentwegte Propaganda. Während
viele "Volksgenossen" ihren "Führer" Adolf Hitler
bejubelten, ließ der Deutschland mit einem dichten Netz
von Konzentrationslagern (KZ) überziehen. Diese Lager waren
nicht nur Stätten brutalster Willkür, sondern sie entwickelten
sich im Zuge der Kriegsproduktion auch zu einem wirtschaftlichen
Faktor. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs errichteten die Nationalsozialisten
im besetzten Polen Vernichtungslager: Auschwitz,
Chelmno, Belzec, Treblinka, Sobibor
und Majdanek stehen für den staatlich angeordneten
Völkermord an Millionen von Menschen. |
1933
Zerschlagung der Gewerkschaften
|
|
Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten
erklärte die Führung des sozialdemokratisch orientierten
Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbunds (ADGB) Anfang
Februar 1933 ihre politische Neutralität gegenüber dem
NS-Regime. Zur Rettung der Organisation und zur Anerkennung
als legale Arbeitnehmervertretung distanzierte sich der weitaus
größte Dachverband deutscher Gewerkschaften
von den politischen Zielen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Zudem erwartete der ADGB von der neuen
Führung ein Programm zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. |
1933
Die Deutsche Arbeitsfront (DAF)
|
Die DAF sollte als neue einheitliche Organisation "durch
Bildung einer wirklichen Volks- und Leistungsgemeinschaft, die
dem Klassenkampfgedanken abgeschworen hat" die Interessen
"aller schaffenden Deutschen" wahrnehmen. Diese Zwangsgemeinschaft
von Arbeitnehmern und Arbeitgebern war mit 25 Millionen Mitgliedern
im Jahr 1942 die größte Massenorganisation im Deutschen
Reich.
Die Gliederungen und die angeschlossenen Verbände ermöglichten
es der NSDAP, die Gesellschaft organisatorisch weitgehend zu durchdringen
und die Bevölkerung sowohl im Beruf als auch in der Freizeit
zu kontrollieren und zu indoktrinieren. |
1933
Gesetz über
Treuhänder der Arbeit,
Anfang der Zerschlagung der Gewerkschaften
|
|
1934
Kurt Tucholsky begeht in
seinem schwedischen Exil Selbstmord.
|
| 21. 12. Der Publizist Kurt Tucholsky begeht in
seinem schwedischen Exil Selbstmord. |
1934
Gesetz
zur Ordnung der nationalen Arbeit
|
| Das
"Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit" vom
20.1.1934 beseitigt jede Form von Mitbestimmung. |
1934
Verordnung
über den Schutz der Sonn- und Feiertage
|
|
1935
Gesetz über die Beurlaubung von Angestellten und Arbeitern
für Zwecke der Leibeserziehung
|
|
1935
Gesetz über die
Einführung eines Arbeitsbuches
|
|
1935
Arbeitsdienst
|
|
Seit 1935 war im NS-Regime der halbjährige Arbeitsdienst
für männliche Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren
obligatorisch, für weibliche freiwillig. Unter dem Motto
"Mit Spaten und Ähre" zogen diese Arbeitskolonnen
durch Deutschland, die - meist tatsächlich nur mit Spaten
ausgerüstet - Moore trockenlegten, neues Ackerland kultivierten
oder beim Bau der Reichsautobahnen und des Westwalls mitwirkten.
|
1935
Aufruf zur Volksfront
|
| 24. 5. In Paris rufen emigrierte Politiker von Kommunisten,
Sozialdemokraten und Bürgerlichen, unter ihnen Rudolf Breitscheid, Willy Brandt und
Walter Ulbricht,
zu einer Volksfront gegen das NS-Regime auf. |
1938
Reichshristallnacht
|
| 9. 11. Kampftruppen der Sturmabteilung (SA) und
der SS veranstalten in der sogenannten Reichskristallnacht ein
Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung in ganz Deutschland.
Mit systematischen Mißhandlungen und Morden werden Juden
terrorisiert, über 25.000 werden in Konzentrationslager gebracht.
Zahlreiche Synagogen, Friedhöfe und jüdische Geschäfte
werden zerstört. |
1942
Edelweißpiraten
|
| 7. 12.
Die Gestapo verhaftet im Ruhrgebiet zahlreiche Jugendliche der
"Edelweißpiraten", die sich bewußt den
NS-Organisationen entziehen. |
1944
Zwangsarbeit
|
| Ende 1944 arbeiteten mehr als 7,5 Millionen ausländische
Arbeitskräfte, davon ein Drittel Frauen, für geringe
Bezahlung oder auch ohne Lohn in fast allen Bereichen der deutschen
Wirtschaft. Nur so konnte die NS-Führung der deutschen Bevölkerung
bis Kriegsende einen relativ hohen Lebensstandard sichern und
den massenhaften Einsatz von deutschen Frauen in der Wirtschaft
lange vermeiden. Ohne den Arbeitseinsatz von Millionen Zwangsarbeitern,
Kriegsgefangenen und Häftlingen aus den Konzentrationslagern
(KZ) wäre die Weiterführung des Kriegs für das
Deutsche Reich spätestens ab 1942 nicht möglich gewesen.
|
1945
Die SMAD genehmigt die Gründung "antifaschistischer
Parteien" und Gewerkschaften
in Berlin und in der SBZ
|
|
1945
|
| 17.11. Die Krupp-Werke werden der Kontrolle der britischen
Militärregierung unterstellt. |
|
|
| alle unsere internen und
externen Seiten durchsuchen |
|
|
|
|
|