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Stationen - Gesamtübersicht
Arbeiterbewegung und Menschenrechte
in Deutschland 1814 - 1869

Einleitung:
dieser Artikel erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit,
dazu ist das Thema zu komplex;
er wird ständig ergänzt, aber wahrscheinlich nie fertig !;
Ihr findet zu den einzelnen Berichten, Beschreibungen,
Querverweise und Links !;

ausgehend mit der Französischen Revolution
1789 bis 1799 bis heute;
In der Betrachtung findet Ihr
die Entwicklung in Deutschland/Europa



Jahr Titel Gesetz/Verordnung
in Deutschland Gesamtübersicht
Epoche
1814 Der Wiener Kongress
1835 Wandern der Handwerksgesellen Verordnung
1836 Bund der Gerechten unter Weitlings Führung
1846 Katholischer Gesellenverein unter Kolpings Führung
1847 Bund der Kommunisten 
1848 Deutsche Revolution
1848 Die Allgemeine Deutsche Arbeiterverbrüderung
1848 Kommunistisches Manifest von Marx und Engels  Kommunistisches Manifest
1848 Revolution in Berlin und Wien 1848-Flugschriften
im Netz
1848 Allgemeine Deutsche Arbeiterverbrüderung - Kongress in Berlin unter Borns Führung 
1848 Grundrechte des deutschen Volks Grundrechte des deutschen Volks
1849 Paulskirchen-Verfassung Paulskirchen-
Verfassung
1863 Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein unter Lassalles Führung
1869 Sozialdemokratische Arbeiterpartei unter Führung von Bebel und Liebknecht in Eisenach gegründet
1869 Gründung der Hirsch-Dunckerschen Gewerkvereine 



Der Wiener Kongress 1814/1815
Nach dem Sturz Napoleons im Frühjahr 1814 beendete der erste Pariser Frieden den Krieg zwischen den Mächten der sechsten Koalition und der französischen Regierung der restaurierten Bourbonenmonarchie unter Ludwig XVIII. Nach Artikel 23 dieses Friedensvertrages sollte in Wien ein Kongress zusammentreten, um eine dauerhafte europäische Nachkriegsordnung zu beschließen. Dazu waren alle am Krieg beteiligten Staaten eingeladen.
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Wikipedia


1815 - 1848 
Die gesamte Zeitspanne zwischen dem Wiener Kongress 1815 und der Revolution in Deutschland im Jahr 1848  ist geprägt vom Gegensatz zwischen absolutistischer Restauration auf der einen Seite und Liberalismus und nationaler Bewegung auf der anderen Seite.


Menschenrechte in Deutschland

In Deutschland, wo alle Revolutionsversuche bis 1918 niedergeschlagen worden waren, konnten solche Denkformen zur herrschenden Ideologie werden und dann in Gestalt des Faschismus die bekannten furchtbaren Exzesse zeigen. Aber Elemente dieser Denkformen wirkten über 1945 hinaus und bestimmten z. B. die Normen in der Frage, wer zu dieser Gemeinschaft gehört und wer ausgegrenzt bleibt. Nation wird hier nicht als Territorialgemeinschaft oder als Willensgemeinschaft definiert wie in der politischen Kultur des Westens, sondern als Abstammungsgemeinschaft, eine Vorstellung, die von der Blutsgemeinschaft nicht sehr weit entfernt ist. Die lateinische Bezeichnung heißt denn ja auch ius sanguini

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1835 Verordnung
Wandern der Handwerksgesellen                           Verordnung



1836 
Bund der Gerechten unter Weitlings
Führung 
Der Bund der Gerechten war ein Vorläufer und sozusagen die Keimzelle der späteren sozialistischen und kommunistischen Parteien Europas und der Welt. 1836 ging er auf Initiative des Schneidergesellen Wilhelm Weitling in Paris aus dem dort schon seit 1834 bestehenden Bund der Geächteten hervor. 1839 wurde seine Zentrale nach London verlegt. Dort wurde der Bund 1847 unter dem Einfluss der neuen Mitglieder Karl Marx und Friedrich Engels in Bund der Kommunisten umbenannt.
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1846
Katholischer Gesellenverein unter Kolpings Führung

Gesellenvereine sind oder waren Vereine, die der religiös-sittlichen Betreuung und der beruflichen Weiterbildung von Handwerksgesellen dienen. Später wurde die mögliche Mitgliedschaft meist auf die werktätige Jugend überhaupt ausgeweitet.

Insbesondere katholische Gesellenvereine erlangten eine größere Verbreitung und Bedeutung, hier besonders das nach seinem Begründer benannte Kolpingwerk.

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1848 Deutsche Revolution
Als Deutsche Revolution von 1848/49 – bezogen auf die erste Revolutionsphase des Jahres 1848 auch Märzrevolution – werden die revolutionären Ereignisse bezeichnet, die sich zwischen März 1848 und Spätsommer 1849 im Deutschen Bund und den zu dessen mächtigsten Staaten Österreich und Preußen gehörenden Gebieten außerhalb des Bundes abspielten.
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Ende Februar 1848 greift die von Frankreich ausgehende revolutionäre Unruhe der Bevölkerung auf den deutschen Südwesten und das Rheinland über. Der Unmut der Bevölkerung über die politische und soziale Situation äußerte sich in Volksversammlungen, Massendemonstrationen und Straßentumulten.

Am 27. Februar fordert der radikale Demokrat Gustav von Struve in einem Manifest an den badischen Landtag Wohlstand, Bildung und Freiheit für alle Klassen der Gesellschaft. Im einzelnen verlangt er: 1. Aufbau von Volksmilizen (Abschaffung der stehenden Heere), 2. Pressefreiheit 3. Schwurgerichte nach dem Vorbilde Englands, 4. Sofortige Herstellung eines deutschen Parlaments.

Insgesamt ist der Inhalt des Manifests gemäßigt. Die sozialpolitischen Forderungen des  Offenburger Programms vom 12. September 1847 und auch die Forderung nach Einführung des allgemeinen Wahlrechts wurden zu diesem Zeitpunkt nicht wiederholt. - Auch für die Forderungen in den anderen südwestdeutschen Staaten und im Rheinland sind in den Anfangstagen der Bewegung gemäßigt.

Situation vor dem Ausbruch der revolutionären Erschütterungen

 Bürokratische Bevormundung der Bürger, Beschränkung der politischen Mitspracherechte, Vorrang des Adels, politische Macht in der Hand einer kleinen bürgerlichen Oberschicht.

Massenentlassungen in der Berliner Industrie und Panikkäufe an der Börse bildeten den Hintergrund für die zunehmende öffentliche Unruhe. Am 13. März erscheint ein Flugblatt, in dem Abhilfe gegen Not und Arbeitslosigkeit, Schutz vor Wucher und Ausbeutung sowie die Einrichtung eines Sozialministeriums gefordert wurden. Am Abend desselben Tages kommt es bei einer Massenversammlung in Berlin zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und dem Militär zu den ersten Verwundeten.

Das Zusammentreten der 'Preußischen Nationalversammlung' ließ die Unruhen in Berlin nicht abflauen. Die katastrophale Wirtschaftslage führte zum Zusammenbruch zahlreicher Fabriken und Handelshäuser und damit zum weiteren Anstieg der Arbeitslosenzahl. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und die Ausgabe von Brotmarken seitens der Stadtverwaltung zeigten kaum Erfolg. Aufgrund der sozialen Unzufriedenheit kam es immer wieder zu Massendemonstration und gewaltsamen Ausschreitungen.

Deutschland war kein Staat, sondern ein aus 36 souveränen Einzelstaaten bestehender Staatenbund. Die Ziele der Revolution von 1848/49, einen Bundesstaat nach amerikanischem Vorbild zu schaffen und gleichzeitig mehr Mitbestimmungsrechte für die Bürger zu erreichen, waren mit der gewaltsamen Vertreibung des Rumpfparlaments in Stuttgart am 18. Juni 1849 gescheitert.


1847
Bund der Kommunisten 
Der Bund der Kommunisten war eine 1847 in London unter wesentlichem Einfluss von Karl Marx und Friedrich Engels als Geheimbund gegründete revolutionär-sozialistische Vereinigung mit internationalem Anspruch, die im Wesentlichen aus dem bis dahin bestehenden Bund der Gerechten hervorging. Der Bund der Kommunisten, der bis 1852 bestand, gilt als Keimzelle der späteren sozialistischen und kommunistischen Parteien der Welt, und als Vorläuferorganisation der 1864 ebenfalls von Marx und Engels inspirierten Internationalen Arbeiterassoziation (IAA), die heute auch als „erste Internationale“ der Arbeiterbewegung bezeichnet wird.
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1848
Die Allgemeine Deutsche Arbeiterverbrüderung
Die Allgemeine Deutsche Arbeiterverbrüderung war während und nach der Revolution von 1848/49 die größte deutsche Arbeiterorganisation. Sie gilt als eine der Ursprünge sowohl der politischen und wie auch der gewerkschaftlichen Arbeiterbewegung.
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1848
Kommunistisches
Manifest von Marx und Engels 

Kommunistisches Manifest

Das Manifest der Kommunistischen Partei, auch Das Kommunistische Manifest genannt, wurde von Karl Marx und Friedrich Engels 1847 im Auftrag des Bundes der Kommunisten verfasst und ist im Februar 1848 in London erschienen, zeitgleich zur Februarrevolution in Frankreich und kurze Zeit vor der Märzrevolution in weiteren Ländern.
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1848
Revolution in Berlin und Wien
Als Deutsche Revolution von 1848/49 – bezogen auf die erste Revolutionsphase des Jahres 1848 auch Märzrevolution – werden die revolutionären Ereignisse bezeichnet, die sich zwischen März 1848 und Spätsommer 1849 im Deutschen Bund und den zu dessen mächtigsten Staaten Österreich und Preußen gehörenden Gebieten außerhalb des Bundes abspielten.
Artikel
Wikipedia

1848
Allgemeine Deutsche Arbeiterverbrüderung -
Kongress in Berlin unter Borns Führung 
Die Allgemeine Deutsche Arbeiterverbrüderung war während und nach der Revolution von 1848/49 die größte deutsche Arbeiterorganisation. Sie gilt als eine der Ursprünge sowohl der politischen und wie auch der gewerkschaftlichen Arbeiterbewegung.
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Wikipedia

1848
Grundrechte des deutschen Volks

Grundrechte des deutschen Volks


Grundrechte sind wesentliche Rechte, die Bürgern oder gesellschaftlichen Zusammenschlüssen gegenüber Staaten als beständig, dauerhaft und einklagbar garantiert werden. In erster Linie sind sie Abwehrrechte des Bürgers gegen den Staat, sie können sich jedoch auch auf das Verhältnis der Bürger untereinander auswirken („Drittwirkung“).
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1849 
Der Deutschen Verfassungsgebenden Nationalversammlung in der Paulskirche liegt neben dem Hauptentwurf einer Gewerbeordnung ein Minderheitenentwurf vor, der die Gründung von Fabrikausschüssen mit bestimmten Rechten vorsieht.

Paulskirchen-Verfassung

Die so genannte Paulskirchenverfassung war die erste demokratisch beschlossene, jedoch nie in Kraft getretene Verfassung für ganz Deutschland. Sie wurde als Verfassung des Deutschen Reiches am 27. März 1849 von der verfassungsgebenden Nationalversammlung beschlossen, die nach der Märzrevolution von 1848 in der Paulskirche in Frankfurt am Main zusammengetreten war. Am 28. März 1849 wurde sie durch die Aufnahme ins Reichsgesetzblatt amtlich verkündet. Sie scheiterte am Widerstand der deutschen Fürsten, insbesondere des Königs von Preußen.
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1863
Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein unter Lassalles Führung
Der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) war die erste deutsche Arbeiterpartei. Er wurde am 23. Mai 1863 in Leipzig/Königreich Sachsen gegründet. Maßgeblicher Gründer war Ferdinand Lassalle. Nach dessen Tod im Jahr 1864 kam es zu Auseinandersetzungen um seine Nachfolge. Erst unter dem Vorsitz von Johann Baptist von Schweitzer ab 1867 war diese Krise überstanden. Seit 1869 stand der ADAV in Konkurrenz zur Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, bis sich beide Organisationen 1875 zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands, der Vorläuferpartei der SPD, vereinigten.
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1869
Sozialdemokratische Arbeiterpartei unter Führung von Bebel und Liebknecht in Eisenach gegründet
Die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) war eine von mehreren Vorläuferparteien der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Sie wurde am 8. August 1869 auf wesentliche Initiative von August Bebel und Wilhelm Liebknecht in Eisenach gegründet.
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1869

Gründung der Hirsch-Dunckerschen Gewerkvereine 

Hirsch

Gewerkvereine waren um das Jahr 1870 gegründete Vereine, die mit dem sozialistischen Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB) und dem christlichen Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) konkurrierten.

Ihr Ziel war es, eine Sozialreform durch Interessensausgleich und Kooperation zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern durchzusetzen. Max Hirsch und Franz Duncker gründeten auf einer Arbeiterversammlung in Berlin die „Hirsch-Dunckerschen Gewerkschaftsvereine“ mit einem sozialliberalen Hintergrund.

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