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| Arbeiterbewegung und Menschenrechte |
| Bundesrepublik ab 1980 - 1989 |
| Einleitung: |
dieser
Artikel erhebt nicht den Anspruch
auf Vollständigkeit,
dazu ist das Thema zu komplex;
er wird ständig ergänzt, aber wahrscheinlich nie
fertig !;
Ihr findet zu den einzelnen Berichten, Beschreibungen,
Querverweise und Links !;
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ausgehend
mit der Französischen
Revolution
1789
bis 1799 bis heute;
In
der Betrachtung findet Ihr
die Entwicklung in Deutschland/Europa |
Durch die Vielzahl der Gesetze/Änderungen
ist es Notwendig den Bereich ab 1945
zu unterteilen. |
| Bundesrepublik |
Grundrechte sind
wesentliche Rechte,
die
Bürgern oder gesellschaftlichen Zusammenschlüssen
gegenüber Staaten
als beständig, dauerhaft und einklagbar garantiert werden. In
erster
Linie sind sie Abwehrrechte des Bürgers gegen den Staat, sie
können
sich jedoch auch auf das Verhältnis der Bürger
untereinander auswirken
(„Drittwirkung“). |
1980
Oberverwaltungsgericht zum Radikalenerlass
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| 14.3. In einem seit 1973 andauernden Rechtsstreit entscheidet
das Oberverwaltungsgericht Münster im Zusammenhang mit dem Radikalenerlass
in letzter Instanz, dass ein Funktionär der DKP nicht Richter werden
dürfe. |
1980
Arbeitsniederlegung in der Danziger Lenin-Werft
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14.8.
Die rund 17.000 Beschäftigten der Danziger Lenin-Werft legen ihre
Arbeit nieder und stellen neben wirtschaftlichen auch politische
Forderungen.
16.12. Mehr als 500.000 Menschen versammeln sich vor der Lenin-Werft
in Danzig, wo ein Denkmal für die Werftarbeiter enthüllt wird,
die bei den Unruhen in Polen 1970 von Regierungstruppen getötet
wurden. |
1981
Änderungsgesetz
zur Montan-Mitbestimmung
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| (Montan-Mitbestimmungsgesetz von 1951 und
Holding Novelle von 1956). Befristete Sicherung der qualifizierten
Mitbestimmung bei Einschränkung der Gewerkschaftsrechte. |
1982
DGB-Gesetzentwurf
über die Mitbestimmung in Großunternehmen und
Großkonzernen.
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1983
Übereinkommengegen jegliche Diskriminierung der Frau.
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| 22.7. Die Bundesrepublik unterzeichnet das Übereinkommen der UNO gegen jegliche Diskriminierung der Frau. |
1983
Ruhrkohle AG Abbau, 14.000 Arbeitsplätze
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| 16.11. Die Ruhrkohle AG in Essen gibt
bekannt, daß sie die Zahl ihrer Beschäftigten und ihre
Förderkapazität bis 1988 um rund ein Achtel verringern wird.
Durch diese Maßnahmen gehen 14.000 Arbeitsplätze verloren.
Die Ruhrkohle AG ist das mit Abstand größte
Bergbau-Unternehmen in der Bundesrepublik. |
1984
Anspruch auf Schadensersatz bei Diskriminierung
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| 10.4.
Auf Antrag von drei Klägerinnen aus der Bundesrepublik Deutschland
legt der Europäische Gerichtshof fest, daß Frauen, die im
Beruf Männern gegenüber diskriminiert werden, Anspruch auf
Schadensersatz haben. |
1984
Metallindustrie, Streiks um die 35-Stunden-Woche
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10.5.
In der Metallindustrie beginnen die Streiks um die 35-Stunden-Woche.
Die Automobil-Zulieferindustrie und später auch die Kfz-Produktion
kommen zum Erliegen. Gegen Monatsende antworten die Arbeitgeber mit
Aussperrungen.
1.7. In
der Metallindustrie wird der Arbeitskampf beendet und eine
Regelarbeitszeit von 38,5 Stunden unter Zulassung von
Ausnahmeregelungen vereinbart. Am 6. Juli beendet auch die
Druckindustrie den Arbeitskampf und übernimmt den Kompromiß
der Metallbranche. |
1985
Verbot der Vermummung
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| 28.6. Der Bundestag verschärft das Demonstrationsstrafrecht durch Verbot der "Vermummung" und des Tragens von "Schutzwaffen". |
1987
Gesetz
zur Verlängerung der Auslaufzeiten in der Montanmitbestimmung.
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1987
Überwachung von Arbeitnehmern durch verdeckte Videokameras, grundsätzlich unzulässig.
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| 7.10. In Kassel entscheidet das
Bundesarbeitsgericht, dass eine Überwachung von Arbeitnehmern
durch verdeckte Videokameras grundsätzlich unzulässig ist,
weil dadurch ihre Persönlichkeitsrechte verletzt werden
könnten. |
1987
Im Ruhrgebiet treten mehr als 100.000 Stahlarbeiter in den Streik.
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10.12. Im Ruhrgebiet treten mehr als 100.000 Stahlarbeiter
in den Streik. Sie protestieren damit gegen die geplante Schließung
des Krupp-Hüttenwerks in Duisburg-Rheinhausen.
23.2. Rund 80.000 Menschen beteiligen sich an einer von der
IG-Metall organisierten Menschenkette durch das Ruhrgebiet, mit der
sie gegen die geplante Schließung des Krupp-Stahlwerks in Duisburg-Rheinhausen
protestieren. |
1988
Gesetz
zur Änderung des Betriebsverfassungsgesetzes
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| über
Sprecherausschüsse
der leitenden Angestellten und zur Sicherung der
Montanmitbestimmung. |
| 1989
1. Montagsdemo
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4.9. In Leipzig findet die erste Montagsdemonstration
im Anschluss an das traditionelle Friedensgebet
in der Nikolaikirche statt. Es wird mehr Reisefreiheit und die Abschaffung
des Ministeriums
für Staatssicherheit (MfS) gefordert. Von nun an finden wöchentlich
Montagsdemonstrationen statt.
2.10. In Leipzig demonstrieren 20.000 Menschen für Reformen
in der DDR. Die bisher größte dortige Demonstration für
Demokratie wird von DDR-Sicherheitsorganen gewaltsam aufgelöst.
In Ost-Berlin wird die Oppositionsgruppe Demokratischer
Aufbruch (DA) gegründet.
9.10. Erstmals demonstrieren in Leipzig über 70.000 Menschen
für eine demokratische Erneuerung der DDR. Der Ruf "Wir
sind das Volk - keine Gewalt" setzt sich durch.
16.10. Bei der bislang größten Demonstration in
der DDR seit dem Aufstand
vom 17. Juni 1953 ziehen mehr als 120.000 Menschen durch Leipzig.
Erneut halten sich die Sicherheitskräfte zurück.
4.11. Bei einer Kundgebung
auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin demonstrieren nach Schätzungen
zwischen 500.000 und einer Million Menschen für demokratische Reformen
und gegen das Machtmonopol der SED in der DDR.
9.11.
- Kurz vor Mitternacht
öffnen sich die ersten Schlagbäume an der Mauer.
- 10.11. Nach Öffnung
der innerdeutschen Grenzen besuchen Millionen von Bürgern der
DDR die grenznahen Städte der Bundesrepublik und West-Berlin. Es
kommt zu überschwänglichen Freudenszenen; fremde Menschen
umarmen sich, singen, tanzen und jubeln.
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