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Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)

§ 14a Vereinfachtes Wahlverfahren für Kleinbetriebe

(1) In Betrieben mit in der Regel fünf bis fünfzig wahlberechtigten Arbeitnehmern wird der Betriebsrat in einem zweistufigen Verfahren gewählt. 

Auf einer ersten Wahlversammlung wird der Wahlvorstand nach § 17a Nr. 3 gewählt. 

Auf einer zweiten Wahlversammlung wird der Betriebsrat in geheimer und unmittelbarer Wahl gewählt.

Diese Wahlversammlung findet eine Woche nach der Wahlversammlung zur Wahl des Wahlvorstands statt.

(2) Wahlvorschläge können bis zum Ende der Wahlversammlung zur Wahl des Wahlvorstands nach § 17a Nr. 3 gemacht werden; 
für Wahlvorschläge der Arbeitnehmer gilt § 14 Abs. 4 mit der Maßgabe, 
dass für Wahlvorschläge, 
die erst auf dieser Wahlversammlung gemacht werden, 
keine Schriftform erforderlich ist.

(3) Ist der Wahlvorstand in Betrieben mit in der Regel fünf bis fünfzig wahlberechtigten Arbeitnehmern nach § 17a Nr. 1 in Verbindung mit § 16 vom Betriebsrat, Gesamtbetriebsrat oder Konzernbetriebsrat

oder

nach  § 17a Nr. 4 vom Arbeitsgericht bestellt, 
wird der Betriebsrat abweichend von Absatz 1 Satz 1 und 2 auf nur einer Wahlversammlung in geheimer und unmittelbarer Wahl gewählt. 

Wahlvorschläge können bis eine Woche vor der Wahlversammlung zur Wahl des Betriebsrats gemacht werden; § 14 Abs. 4 gilt unverändert.

(4) Wahlberechtigten Arbeitnehmern, 
die an der Wahlversammlung zur Wahl des Betriebsrats nicht teilnehmen können, 
ist Gelegenheit zur schriftlichen Stimmabgabe zu geben.

(5) In Betrieben mit in der Regel 51 bis 100 wahlberechtigten Arbeitnehmern 

können 

der Wahlvorstand und der Arbeitgeber 
die Anwendung des vereinfachten Wahlverfahrens vereinbaren.

zum Inhaltsverzeichnis

Kommentierung : zu $ 14 a BetrVG

(5) In Betrieben mit in der Regel 
51 bis 100 wahlberechtigten Arbeitnehmern 

können 

der Wahlvorstand und der Arbeitgeber 
die Anwendung des vereinfachten Wahlverfahrens 
vereinbaren.

können = nur einvernehmlich,
ansonsten gilt:
§ 14 BetrVG


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